IT-Sicherheit ist sehr komplex und ich kann dieses Feld hier nur kurz anreißen. Das Feld gliedert sich in sehr viele Unterbereiche. Dabei gibt es keine absolute Sicherheit, die man herstellen könnte, sondern es kann nur das Ziel sein, sich bestmöglich vor den Bedrohungen der digitalen Welt zu schützen. Und diese Bedrohungen sind gewaltig. Im Bericht des BSI, des Bundesamts für Informationssicherheit, wird die Zahl von weltweit 400.000 neuen Schadware-Bedrohungen täglich genannt. Dazu kommen viele andere Bedrohungen, allen voran Schwachstellen in Softwarelösungen. IT-Sicherheit ist also sehr wichtig und jeder sollte einige grundlegende Maßnahmen hierfür treffen.

In der IT-Sicherheit gibt es zum einen die bereits angesprochenen technischen Gefahren, zum Beispiel Schwachstellen, Backdoors oder Angriffe mit Malware. Zum anderen gibt es aber auch die Gefahrenquelle Mensch, die nicht zu unterschätzen ist. Wenn der Mensch einen gravierenden Fehler macht, dann ist das meistens gefährlicher als eine Schwachstelle in einer Soft- oder Hardware.

Ich tätige IT-Sicherheit nur für kleinere und mittlere Unternehmen. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf einer sicheren Infrastruktur der IT einerseits, und andererseits auf einem verantwortungsvollen Umgang der Menschen mit der IT. Letzteres beinhaltet u.a. eine vernünftige Vergabe von Rollen und Berechtigungen, Zugriffsschutz, Umgang mit E-Mails und dem Internet sowie diverse Schulungen. Gerade die Schulungen der Mitarbeiter*innen sind hier sehr wichtig, den ein falscher Klick kann sehr viel Schaden verursachen.

Sichere Daten sind ihr Kapital, und eine funktionierende IT-Sicherheit ist die Grundlage diese zu schützen. Das erkennen auch immer mehr Organisationen und fragen IT-Sicherheit nach. Dieses Feld wird mit Sicherheit eines der wichtigsten Zukunftsfelder überhaupt werden.